Unser Team ist divers, multiethnisch und multireligiös. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ausschließlich Personen, die nicht im Bildungsbereich tätig sind, in der Öffentlichkeit auftreten.

Wer wir sind

Wir, IDB – Initiative für ein diskriminierungsfreies Bildungswesen, sind eine gemeinnützige Organisation, die Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Rassismus, Sexismus, Islamophobie, Antisemitismus, Homophobie und Disablism an österreichischen Bildungseinrichtungen dokumentiert und durch die Sichtbarmachung dieser Problematik die Situation von SchülerInnen, StudentInnen und Kindergartenkindern verbessern möchte.

Unsere Ziele

Wir setzen uns ein für die lückenlose Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention in allen österreichischen Bildungseinrichtungen, angefangen vom Kindergarten über die Schule bis hin zur Universität.

Unser Schwerpunkt: „Tatort“ Schule

Wir setzen unseren Schwerpunkt auf die Schule, weil dies der Ort ist, wo es am häufigsten zu Diskriminierungs­erfahrungen kommt.

Genauso, wie es den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft gibt, gibt es auch den Alltagsrassismus an österreichischen Schulen. Wir setzen uns deshalb für die Etablierung einer rassismussensiblen Schule ein, die sich dadurch auszeichnet, dass, wenn es zu Rassismus und Diskriminierung an der Schule kommt, die betroffenen SchülerInnen nicht völlig allein und hilflos dastehen – so wie es jetzt der Fall ist – , sondern, dass „die Schule“ selbst sensibel auf diese ernstzunehmende Problematik reagiert und entsprechend handelt.

Wir gehen davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der DirektorInnen und LehrerInnen an österreichischen Schulen diese Problematik erkennt und ernst nimmt, sich gegen Diskriminierung und Rassismus an den Schulen ausspricht und sich an der Verwirklichung einer rassismussensiblen Schule maßgeblich beteiligen wird. Nur in der Zusammenarbeit und im Dialog aller Beteiligten ist eine rasche Umsetzung denkbar und möglich.

Der Stadtschulrat für Wien

Mag. Jürgen Czernohorszky sind „Kinderrechte“ ein besonderes Anlegen, nicht zuletzt deshalb gibt es jetzt auch im Stadtschulrat für Wien einen eigenen Themenschwerpunkt zu „Kinderrechten“.

 

OSCE/ODIHR
(The Organization for Security an Cooperation in Europe/ Office for Democratic Institutions and Human Rights)

2016 haben wir auch an einem Training zu hate crime und hate speech teilgenommen, das von der OSCE/ODIHR organisiert wurde. Wir arbeiten seither mit MitarbeiterInnen der OSCE/ODIHR zusammen und übermitteln Diskriminierungsfälle aus Österreich, die sich im Bildungssektor zugetragen haben.

 Unser Team mit Larry Olomoofe (1.v.l.)

1 Kommentar

  1. Es wird hier leider etwas grundlegend mißverstanden! Es geht in der österreichischen Gesellschaft, und die Schule ist ein Teil von dieser, derzeit nicht primär um Diskriminierung von z.B. Juden, Muslimen, etc. durch andere. Es geht im Moment vielmehr darum, daß sich manche Personen selber aus der (Mehrheits-)Gesellschaft ausschließen, und sich dann darüberbeklagen, sie würden diskriminiert werden!
    KEINE (muslimische) FRAU in Österreich MUSS ein Kopftuch tragen! Schon gar nicht in der Schule, schon gar nicht als Schülerin, schon gar nicht vor ihrer ersten Menstruation (geht eigentlich niemanden etwas an, aber manche wollen es halt so!). Entweder sie wird vom Ehemann oder der Famile illegitimerweise dazu gezwungen, dann ist dagegen vorzugehen (wäre z.B. einmal ein sinnvolles Thema für ein Frauenvolksbegehren!). Oder sie will es von sich aus so. Dann stellt sie sich auch von sich aus außerhalb der gesellschaftlichen Normen und diskriminiert sich damit selbst.
    Einen Menschen wegen seiner Religionszugehörigkeit zu diskriminieren ist ungerechtfertigt, mit Recht verboten und zu verurteilen. Eine Muslimin in westlicher Kleidung und ohne Kopftuch (und davon gibt es genug!) stellt sich in die Gesellschaft, wird anerkannt und wohl auch kaum Diskriminierung erfahren. Die sich außerhalb der europäischen Gesellschaft stellenden Kopftuchfrauen, speziell die jungen und oft hier aufgewachsenen (im Gegensatz zu den älteren z.B. anatolischen Müttern und Großmüttern, die ihr Kopftuch seit Jahrzehnten tragen), brauchen sich aber wirklich nicht über die Diskriminierung zu beklagen, in die sich sich selbst begeben haben!

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